Alle Testspiele in der Statistik

Die heiße Phase der Vorbereitung ist beendet. Heute abend geht es für Borussia Dortmund um den ersten offiziellen Titel der neuen Saison. Gegen den Erzrivalen und Deutschen Meister Bayern München will der BVB den im Vorjahr errungenen Supercup im ausverkauften Westfalenstadion verteidigen. Als kleinen Service für alle schwattgelben Fans haben wir nachfolgend alle Vorbereitungsspiele der Borussia nochmal statistisch aufgearbeitet.


15.07.2014

Hessen Kassel – BVB 1:4

BVB: Alomerovic (46. Bonmann) – Piszczek (46. Bender), Hornschuh, Nyarko, Schmelzer (46. Dudziak) – Kehl (46. Kirch) – Jordanov, Jojic (46. Mkhitaryan), Gyau, Harder – Aubameyang (46. Hofmann)

Tore: 1:0 Lemke (38.), 1:1 Jordanov (63.), 1:2 Mkhitaryan (66.), 1:3 Harder (71.), 1:4 Kirch (77.)

Zuschauer: etwa 17.000

19.07.2014

FC Heidenheim – BVB 3:4

BVB: Alomerovic – Piszczek (46. Narey), Hornschuh, Nyarko (74. Subotic), Schmelzer (46. Bandowski) – Kirch (46. Bender), Kehl (46. Jojic) – Gyau, Harder, Jordanov (46. Mkhitaryan) – Aubameyang (46. Hofmann)

Tore: 0:1 Aubameyang (21.), 1:1 Niederlechner (24.), 2:1 Leipertz (38.), 2:2 Mkhitaryan (54.), 3:2 Mayer (66.), 3:3 Mkhitaryan (71.), 3:4 Gyau (86.)

Zuschauer: 9.000

22.07.2014

VfL Osnabrück – BVB 1:1

BVB 1. Halbzeit: Bonmann – Piszczek, Subotic, Stankovic, Schmelzer – Kirch, Bender – Hofmann, Ji, Gyau – Aubameyang

BVB 2. Halbzeit: Alomerovic – Narey, Hornschuh, Zimmermann, Bandowski – Kehl – Jordanov, Jojic, Mkhitaryan, Harder – Immobile

Tore: 1:0 Feldhahn (34., Foulelfmeter), 1:1 Mkhitaryan (65.)

Zuschauer: 13.000

27.07.2014

Rot-Weiß Essen – BVB 1:5

BVB: Bonmann (46. Langerak) – Piszczek (48. Knystock), Subotic (78. Maruoka), Zimmermann, Schmelzer (68. Güll) – Sahin (46. Kehl), Kirch (46. Bender) – Hofmann (73. Amini), Mkhitaryan (46. Jojic) Aubameyang (46. Ji), Immobile (46. Derstroff)

Tore: 0:1 Aubameyang (8.), 0:2 Aubameyang (10.), 0:3 Subotic (22.), 0:4 Mkhitaryan (25.), 0:5 Immobile (30.), 1:5 Soukou (40.)

Zuschauer: 17.000

01.08.2014

BVB – Chievo Verona 1:0 (in Altach, AUT)

BVB 1. Halbzeit: Langerak – Piszczek, Subotic, Zimmermann, Schmelzer – Maruoka, Kehl, Amini, Hofmann – Ramos, Immobile

BVB 2. Halbzeit: Bonmann – Knystock, Sokratis, Zimmermann, Güll – Bender – Jojic, Kirch – Maruoka, Ji, Aubameyang

Tor: 1:0 Aubameyang (73.)

Zuschauer: 7.156 in Altach (AUT)

03.08.2014

FC Rapperswil – BVB 0:10

BVB 1. Halbzeit: Langerak – Knystock, Subotic, Ginter, Schmelzer – Kirch – Jojic, Mkhitaryan – Ji – Aubameyang, Ramos

BVB 2. Halbzeit: Bonmann – Knystock, Sokratis, Sarr, Güll – Kehl, Bender – Maruoka, Amini, Hofmann – Immobile

Tore: 0:1 Aubameyang (2.), 0:2 Aubameyang (15.), 0:3 Ji (16.), 0:4 Mkhitaryan (26.), 0:5 Ji (37.), 0:6 Ramos (39.), 0:7 Maruoka (52.), 0:8 Immobile (56.), 0:9 Hofmann (75., Foulelfmeter), 0:10 Immobile (89.)

Zuschauer: 2.800 (ausverkauft)

06.08.2014

Slask Breslau – BVB 0:3

 BVB: Langerak – Piszczek (81. Knystock), Subotic (70. Sarr), Sokratis (46. Ginter), Schmelzer (77. Güll) – Mkhitaryan (60. Maruoka), Kehl (46. Jojic), Kirch (81. Amini), Hofmann (88. Blaszczykowski) – Aubameyang (46. Ramos), Immobile (46. Ji)

Tore: Mkhitaryan (10.), 0:2 Immobile (20.), 0:3 Ramos (82.)

Zuschauer: 34.000

10.08.2014

FC Liverpool – BVB 4:0

BVB: Langerak – Piszczek (58. Großkreutz), Sokratis (81. Sarr), Ginter, Schmelzer (81. Knystock) – Kehl (46. Bender) – Aubameyang (71. Bandowski), Jojic (76. Amini), Kirch (46. Hofmann), Mkhitaryan (63. Ji) – Ramos (46. Immobile)

Tore: 1:0 Sturridge (10.), 2:0 Lovren (14.), 3:0 Coutinho (48.), 4:0 Henderson (61.)

Zuschauer: 46.000 (ausverkauft)

Die Pressekonferenz zum Supercup-Spiel gegen Bayern München (präsentiert von SportLiveDortmund)

Soooo….nun lasst die Saison beginnen – her mit dem ersten Titel!!!

Nur der BVB!!

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BVB: Kader der unbegrenzten Möglichkeiten?

Borussia Dortmund hat auf die ständigen Personal-Engpässe der vergangenen Saison reagiert und seinen Kader unter der Woche mit Nationalspieler und Weltmeister Matthias Ginter komplettiert. Mit dem Transfer des 20jährigen Defensiv-Allrounders sind die Personalplanungen des BVB nun abgeschlossen. Zwar betont Sportdirektor Michael Zorc, daß man den Markt weiter beobachte, jedoch keinen weiteren Transfer plane. Borussias Kader umfasst nun 25 absolute Top-Spieler. Nie war ein BVB-Aufgebot unter Jürgen Klopp dermaßen ausgewogen und qualitativ und quantitativ gleichermaßen breit aufgestellt wie das für die kommende Saison. Hat Borussia nun einen Kader der unbegrenzten Möglichkeiten?

Die Antwort lautet „Ja“. Denn dem BVB-Coach bieten sich zahlreiche nahezu gleichwertige Rotations- und Variationsmöglichkeiten – vor allem dürfte es dem Dortmunder Übungsleiter in Zukunft leichter fallen, auf  Verletzungen und sonstige Ausfälle zu reagieren. Zudem erhöht sich durch die hochwertigen Alternativen Klopps Handlungsspielraum während der Spiele. Je nach Spielstand bieten sich dem Borussen-Coach nun innerhalb der neunzig Minuten zahlreiche Optionen, um auf den jeweiligen Spielverlauf zu reagieren. Weiterer Vorteil: die Trainingsqualität wird durch den zu erwartenden Konkurrenzkampf deutlich erhöht.

Borussias Nr.1: Weidenfeller

Durch die extrem hohe Leistungsdichte dieses auch quantitativ üppigen Dortmunder Aufgebots, besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sogenannten „unverzichtbaren“ Stammkräften wie Hummels oder Reus vor allem während der zahlreichen „englischen Wochen“ Verschnaufpausen und dringend notwendige Regenerationszeiten zu gönnen. Dadurch minimiert sich das Risiko, daß kleinere Blessuren wie in der Vergangenheit nur unzureichend auskuriert werden, sich anschließend verschlimmern und irgendwann schließlich zu langen Ausfallzeiten führen.

KADER-ANALYSE

Beim detaillierten Blick auf den schwattgelben Kader stellt man fest, daß nun sämtliche Positionen mindestens doppelt und vor allem hochwertig besetzt sind. Weiterer Trumpf des Dortmunder Aufgebots ist die Vielzahl an Spielern, die auf mehreren Positionen einsetzbar sind. Allen voran natürlich „Allzweckwaffe“ Kevin Großkreutz.

Hoffnungsträger: Gündogan

Während bei den Torhütern alles beim alten bleibt (Weidenfeller Nr.1, Langerak als Vertreter), stehen Klopp beispielsweise als Innenverteidiger mit Hummels, Subotic, Sokratis und Ginter vier absolute Hochkaräter, allesamt Nationalspieler, zur Verfügung. Dazu gesellt sich mit Marian Sarr ein Rohdiamant, dem Klopp nun in aller Ruhe und ohne Zeitdruck den finalen Feinschliff verpaßen kann.

Auch die Außenverteidiger-Positionen sind doppelt und zudem namhaft mit vier Nationalspielern besetzt. Piszczek und Großkreutz rechts, Schmelzer und Durm links. Großkreutz könnte in Notsituationen auch links aushelfen, der etatmäßige Innenverteidiger Ginter gar auf beiden Seiten.

Im defensiven Mittelfeld ist die Auswahl für maximal zwei zu besetzende Positionen noch größer. Sahin, Gündogan und Jojic kommen für die kreative Hälfte der Doppel-Sechs in Betracht, Kehl, Kirch und Bender als Staubsauger für die eher defensiv ausgerichtete Hälfte. Eine weitere und somit die siebte Option stellt auch hier Matthias Ginter dar.

Im offensiven Mittelfeld liest es sich ähnlich prominent und qualitativ hochwertig. Blaszczykowski, Aubameyang, Hofmann, Großkreutz, Reus, Mkhitaryan und Ji gelten hier als erste Optionen – jedoch besteht für Klopp auch die Möglichkeit, mit Gündogan einen der etatmäßigen „Sechser“ auf der „Zehn“ hinter einer oder zwei Sturmspitzen zu positioneren. Das gleiche gilt für Jojic. Der Serbe kann neben seinem Part als „Sechser“ auch die offensiven Außenbahnen (oder je nach System die Halbpositionen) besetzen.

„Last but not least“ der Angriff. Die vorderste Front ist trotz der namhaften Zugänge von Ramos und Immobile die „große Unbekannte“ beim BVB. Nach Lewandowskis Abgang bleibt abzuwarten, wann (und ob überhaupt) die ohne Frage hoffnungsvollen „Neuen“ die riesige Lücke, die der Pole hinterlassen hat, zu schließen imstande sind. Möglicherweise wird sich die Statik des BVB-Spiels verändern, weil sowohl der Italiener als auch der Kolumbianer andere Spielertypen sind als ihr polnischer Vorgänger.

Lewandowski-Nachfolger: Ciro Immobile

Bleibt Klopp seinem System mit nur einer echten Sturmspitze treu, dürften sich Immobile und Ramos um den jeweiligen Startelf-Platz streiten. Ji und/oder Aubameyang gelten hier eher als „Notlösungen“. Ramos könnte zudem auch in der offensiv ausgerichteten Dreier-Reihe hinter Immobile agieren.

Auch ein Systemwechsel wäre unter den gegebenen Umständen vorstellbar. Bisher bevorzugte Klopp meistens das über Jahre bewährte BVB-typische 4-2-3-1-System. Zuweilen begann der Dortmunder Coach auch im 4-1-4-1-System mit nur einem Sechser. Da die Anzahl der qualitativ hochwertigen Sturm-Alternativen trotz „Lewy´s“ Abgang größer geworden ist, könnte es sein, daß Klopp zusätzlich ein 4-3-3 oder 4-4-2-System (mit Raute oder „flacher Vier“) einstudiert und bei Bedarf anwendet.

In der Kader-Analyse noch unberücksichtigt ist der ein oder andere Nachwuchs- oder U23-Spieler. Die Vergangenheit hat gezeigt, daß sich im Laufe einer Vorbereitung immer wieder das ein oder andere Talent in den Vordergrund spielt. Im Vorjahr war dies z. B. Erik Durm. Der damalige Nobody sorgte in Bundesliga und Champions-League für soviel Furore, daß er nur wenige Monate später sogar auf den WM-Zug aufsprang und mit der deutschen Mannschaft in Brasilien Weltmeister wurde.

KOMMENTAR/MEINUNG

Das neue Aufgebot der Borussia präsentiert sich sowohl quantitativ als auch qualititativ auf einem enorm hohen Niveau. Immer vorausgesetzt, daß der personelle Krankenstand nicht wieder ähnlich inflationäre Höhen wie in der vergangenen Saison erreicht, die Langzeitverletzten schnell wieder zu alter Form finden und die Neuzugänge zügig integriert werden.

Das Zusammenwachsen des Kaders und das Greifen wichtiger Automatismen wird Zeit und Geduld bei allen Beteiligten (inkl. der Fans) erfordern. Gerade zu Saisonbeginn könnte es aufgrund des terminlich unterschiedlichen Trainings-Einstiegs der WM-Teilnehmer zu einigen Stotterern im BVB-Getriebe kommen. Zudem werden Gündogan und Reus definitiv in den ersten Saisonspielen verletzungsbedingt noch fehlen.

Somit ist in der ersten Phase der neuen Spielzeit besonders wichtig (u. U. auch auf Kosten der spielerischen Qualität), daß in erster Linie die nackten Ergebnisse stimmen, um der Konkurrenz nicht schon frühzeitig hinterherhecheln zu müssen. Der spielerische Feinschliff mit den daraus resultierenden Automatismen sowie das Zusammenwachsen dieses Edel-Kaders dürfte sich ohnehin über die komplette Hinrunde ziehen.

Ich bin sehr gespannt auf die ersten wirklich ernsthaften Spiele unseres BVB und blicke der kommenden Saison mit viel Spannung, Vorfreude und Optimismus entgegen.

In diesem Sinne – schwattgelbe Grüße. NUR  DER  BVB !!

BVB will 2014 „Back To The Roots“

Wenn übermorgen für Borussia Dortmund die Rückrunde der Bundesliga angepfiffen wird, liegt hinter den Schwattgelben eine Vorbereitung mit Licht und Schatten. Ein Trainingslager, vier Testspiele und weitere intensive Einheiten im heimischen Ruhrgebiet hat Jürgen Klopp dazu genutzt, seiner Mannschaft zu helfen, die zuletzt gezeigten Schwächen möglichst abzustellen und sie zu alter Spielfreude zurückzuführen.


Mkhitaryans 4:0 in Duisburg (Foto: kicker)

Ob die Anstrengungen der vergangenen zwei Wochen Früchte tragen, wird sich dann am Samstagnachmittag gegen die Überraschungsmannschaft der Hinrunde, den FC Augsburg, zeigen. Die Generalprobe dafür ist jedenfalls geglückt. Beim Drittligisten MSV Duisburg gewann der BVB auch das vierte Testspiel relativ locker. Mkhitaryan (2), Lewandowski (2), Aubameyang und Schieber erzielten Borussias Tore zum ungefährdeten 6:1-Sieg. Zuvor waren den Klopp-Schützlingen bereits drei Siege gegen den belgischen Top-Klub Standard Lüttich (2:0) sowie gegen die Zweitligisten VfL Bochum (2:1) und den 1.FC Kaiserslautern (3:1) gelungen.

Das Trainingslager im spanischen La Manga hatte BVB-Coach Jürgen Klopp dazu genutzt, neben den körperlichen Grundlagen auch an den Schwächen der Hinrunde zu arbeiten. Das Hauptaugenmerk legte der Cheftrainer dabei auf die Verbesserung des Gegenpressings, schnelleres Umschaltspiel in beide Richtungen sowie das Verhalten bei offensiven und defensiven Standards. Außerdem konnten Marcel Schmelzer und Mats Hummels nach längeren Verletzungen wieder an die Mannschaft herangeführt werden. „Schmelle“, der gestern seinen 26.Geburtstag feierte, dürfte schon gegen Augsburg wieder zum Kader gehören, Hummels evtl. eine Woche später beim Auswärtsspiel in Braunschweig. Kleinere Störfeuer in Form der kurzzeitigen Trainingsausfälle von Bender, Sahin und Großkreutz fielen nicht so sehr ins Gewicht – die vorzeitige Heimreise von Ilkay Gündogan dagegen schon. Der während der kompletten Hinrunde schmerzlich vermisste Takt- und Ideengeber des Dortmunder Spiels befand sich in La Manga auf einem guten Weg zurück ins Team und hinterließ einen hervorragenden Eindruck – bis ihn eine Bronchitis zur Rückreise ins heimische Dortmund zwang. Wie lange Gündogan seiner Mannschaft noch fehlen wird, steht somit weiterhin in den Sternen.

Lewandowskis 3:1 in Lautern (Foto: kicker)

Im Anschluß an das intensive Vorbereitungscamp nutzte Klopp die vergangene Woche zur weiteren Feinabstimmung der nicht zuletzt durch die vielen Ausfälle auf der Strecke gebliebenen Automatismen. Borussias europaweit gefürchteten und für viel Furore sorgenden „One-Touch-Fußball“ zeigte die Mannschaft während der Hinrunde nur sporadisch – was sich aber mit der am Samstag beginnenden Rückrunde wieder ändern soll. Klopps ehrgeiziges Ziel könnte man auf die Formel „Back To The Roots“ bringen. Das wird auch dringend nötig sein, wenn der BVB die auf der Agenda 2014 platzierten und höchst ambitionierten Ziele erreichen will – nämlich die Rückeroberung eines direkten Champions-League-Platzes, das DFB-Pokalfinale in Berlin und (zunächst) das Erreichen des Viertelfinals in der europäischen Königsklasse.

Mut dafür macht die sich trotz der weiterhin ungewissen Rückkehr von Gündogan und dem bis Saisonende fehlenden Subotic deutlich entspannte Personalsituation des BVB. Jürgen Klopp bieten sich mit dem nun fast vollständig vorhandenen Kader wieder deutlich mehr Optionen – offen bleibt jedoch nach wie vor die Frage, wie genau der Coach das durch Gündogans Ausfall vorhandene Kreativ-Vakuum auf einer der beiden Sechser-Positionen zu lösen gedenkt. Der Versuch, Spielmacher Henrikh Mkhitaryan neben Nuri Sahin oder Sven Bender auf die „Sechs“ zurückzuziehen, scheint dabei zunächst keine weitere Rolle in den Planungen des Trainers zu spielen. Denn dadurch würde sich für den BVB-Coach im offensiven Mittelfeld eine neue Baustelle auftun. Die Position des „Zehners“ scheint außer vom Armenier durch keinen anderen Akteur im aktuellen BVB-Kader adäquat besetzt werden zu können.

Das wiederum wirft die Frage auf, ob sich Borussia nicht doch noch zu einer kurzfristigen Rückhol-Aktion Shinji Kagawas durchringen sollte. Der bei Manchester United fast völlig ins Abseits manövrierte ehemalige Dortmunder Publikumsliebling wäre nahezu die Ideallösung auf der Position hinter der Sturmspitze, könnte dem BVB sofort weiterhelfen und wäre für Klopp auch bei einer Rückkehr Gündogans eine zusätzliche und gleichwertige „Rotations“-Alternative.

Ob es bei Dortmunds Entscheidungsträgern, die eigentlich keinen Winter-Transfer geplant hatten, diesbezüglich zu einem Umdenken kommt, könnte vom Verlauf des Rückrunden-Auftakts abhängen. Stottert der BVB-Motor ähnlich wie zum Ende der Hinrunde, bliebe Watzke und Zorc noch bis zum 31. Januar Zeit für eine Kader-Nachbesserung in Person des japanischen Nationalspielers.

(Text: Markus Flügel / Fotos: kicker / Video: kicker)

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