Supercup-Sieg: Borussia ist gerüstet!

Mit einem 2:0-Sieg über den Deutschen Meister und Erzrivalen Bayern München errang Borussia Dortmund zum fünften Mal den deutschen Supercup. Mkhitaryan und Aubameyang erzielten im ausverkauften Dortmunder Westfalenstadion die Treffer zum hochverdienten Sieg. Der BVB ist damit Rekordsieger in diesem in Deutschland eher stiefmütterlich behandelten Wettbewerb. Bedeutungsvoller als der errungene Titel dürfte für die Westfalen aber ohnehin der erlangte Prestigegewinn im Direktvergleich mit dem ewigen Rivalen von der Isar sein.

Nur drei Tage nach dem völlig verkorksten Auftritt an der legendären Anfield-Road, in dem Borussia dem englischen Vizemeister FC Liverpool klar und deutlich mit 0:4 unterlag, zeigte die Elf von Trainer Jürgen Klopp ihren Fans im ersten Pflichtspiel der neuen Saison ein ganz anderes Gesicht.

Jubel nach Mikis 1:0 (Foto: kicker)

Beide Teams mußten auf einige ihrer namhaftesten Akteure verzichten. Beim BVB fehlten neben den beiden Weltmeistern Hummels und Weidenfeller mit Gündogan, Reus, Sahin und Blaszykowski vier weitere potentielle Stammkräfte. Dazu saßen mit Großkreutz und Durm zwei Weltmeister bedingt durch ihren verspäteten Trainingseinstieg zunächst auf der Bank.

Bei den Gästen aus München fehlten im Gegenzug so namhafte Protagonisten wie Robben, Ribery, Thiago und Schweinsteiger. Der vom BVB zu den Bayern gewechselte Superstar Robert Lewandowski betrat seine ehemalige Wirkungsstätte erstmals nicht im schwarzgelben Trikot der Borussia.

ANALYSE

Jürgen Klopp beantwortete die Frage nach dem möglicherweise im BVB-Spiel entstandenen Lewandowski- Vakuum mit einem Systemwechsel. Borussias Coach ordnete seine Manschaft in einem ungewohnten 4-4-2-System mit Raute und zwei Sturmspitzen an. Ihrem typischen Spielstil, basierend auf Balleroberung und schnellem Umschaltspiel, blieben die Borussen dabei jedoch nach wie vor treu.

Dominierten die Bayern die Anfangsphase noch mit ihrem gewohnten und auf Ballsicherheit ausgerichteten Kurzpass-Spiel, fand der BVB mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Partie. Schon vor dem Seitenwechsel übernahm Dortmund die Initiative und kam zu der ein oder anderen guten Tormöglichkeit.

Jubel des Spidermans nach dem 2:0 (Foto: kicker)
Im zweiten Durchgang erspielte sich der BVB gar eine Torschuß-Statistik von 22:4 (!!). Besonders auffällig dabei der in jeder Hinsicht stark verbesserte Aubameyang, den Klopp als zweite Sturmspitze neben den italienischen Neuzugang Ciro Immobile positionierte. Letzterem fehlte zunächst trotz aller Bemühungen noch die Bindung zu seinen Mitspielern, später deutete der Millionen-Einkauf jedoch einige Male seine Klasse an.

 

Auch defensiv hinterließ der BVB einen zum jetzigen Zeitpunkt der Saison überraschend gefestigten Eindruck. Der griechische Nationalverteidiger Sokratis entpuppte sich dabei als überragender Akteur der Dortmunder Viererkette. Das direkte Duell mit seinem ehemaligen Mannschaftskameraden Lewandowski gewann „Papa“ klar und deutlich. „Lewy“ hatte bei seiner Rückkehr ins Westfalenstadion lediglich eine einzige nennenswerte Aktion, als er freistehend am glänzend reagierenden Langerak scheiterte.

Zweikampf Immobile/Alaba (Foto: kicker)

Mit der Hereinnahme von Erik Durm für Marcel Schmelzer zu Beginn der zweiten Halbzeit machte Jürgen Klopp deutlich, dass die Position des linken Außenverteidigers in Bezug auf den Saisonstart die am meisten umkämpfte im Dortmunder Kader sein könnte. Momentan scheint „Platzhirsch“ Schmelzer aufgrund der komplett absolvierten Vobereitung leicht die Nase vor Weltmeister und Herausforderer Durm zu haben.

Positiv auch der Auftritt von Henrikh Mkhitaryan. Der Armenier sprühte nur so vor Spiel- und Einsatzfreude. Daß „Miki“ ein super Fußballer ist, stand schon in seinem ersten BVB-Jahr außerhalb jeder Diskussion. Gelingt es dem Mittelfeld-Akteur jetzt noch, diese Leistung konstant abzurufen, könnte Mkhitaryan zu einem der Top-Stars der neuen Saison werden.

Dieses Prädikat wird sich Oliver Kirch wahrscheinlich nicht mehr verdienen können. Aber der 31jährige Spätstarter überzeugte nach einer für seine Verhältnisse bärenstarken Rückrunde auch im ersten Pflichtspiel der neuen Saison. Allein mit der Startelf-Nominierung unterstrich Jürgen Klopp Kirchs extrem gestiegenen Stellenwert im Edel-Kader des BVB.

MEINUNG/KOMMENTAR

Der Sieg im Supercup-Finale beweist, daß mit Borussia Dortmund in der neuen Saison zu rechnen sein wird. Allerdings sollte der Erfolg gegen die Bayern dabei ebenso wenig überbewertet werden, wie die einige Tage zuvor erlittene 0:4-Klatsche in Liverpool.

 

Das Spiel gegen den Erzrivalen unterstrich jedoch die sowohl in Qualität als auch Quantität gestiegene Breite des Dortmunder Kaders. Wie bereits an anderer Stelle dieses Blogs ausführlich analysiert (siehe Artikel „Kader der unbegrenzten Möglichkeiten“), bietet das Aufgebot des BVB eine Vielzahl an personellen und taktischen Variationsmöglichkeiten.

Beruhigend wirkt sich dabei vor allem die gewonnene Erkenntnis aus, daß Borussia auch ohne ihren abgewanderten Superstar Robert Lewandowski durchaus in der Lage ist, attraktiven und erfolgreichen Offensiv-Fußball zu spielen. Daß dabei noch nicht alles Gold ist, was glänzt, liegt in der Natur der Sache.

Denn vor allem die externen Neuzugänge benötigen Geduld. Für sie gilt es zunächst, sich nicht nur an die sportlichen Abläufe auf dem grünen Rasen, sondern auch an das für sie ungewohnte und spezielle Umfeld des BVB zu gewöhnen.

Auch die internen Neuzugänge in Person der nach und nach zurückkehrenden Rekonvaleszenten wie Gündogan, Blaszykowski und Subotic benötigen Zeit, um durch individuelle und zielgerichtete Trainingsumfänge zu alter Klasse zurückzufinden.

Gelingt es Jürgen Klopp dann noch, seine verspätet und erst nach und nach ins Training eingestiegenen Weltmeister relativ zügig in ihren gewohnten Rhythmus zu bringen, steht einer erfolgreichen Saison des BVB nichts mehr im Wege.

Selbst ein dermaßen beispielloses Verletzungspech wie das der vergangenen Saison dürfte den BVB diesmal nicht bis ins Mark erschüttern. Zum Ende der vergangenen Hinrunde verspielte Borussia alle Chancen auf die Meisterschaft, als Jürgen Klopp auf die reihenweise ausfallenden Leistungsträger nicht mit entsprechend gleichwertigen Alternativen reagieren konnte.

Mit dem jetzigen Kader ist Borussia Dortmund definitiv in der Lage, bis zum Ende der Saison auf allen drei Hochzeiten gleichmäßig erfolgreich und attraktiv zu tanzen.

In diesem Sinne verbleibe ich mit schwattgelben Grüßen.  NUR  DER  BVB  !!

Die PK nach dem Spiel mit Klopp und Guardiola (präsentiert von SportLiveDortmund):

DIE STATISTIK

Borussia Dortmund: Langerak – Piszczek, Sokratis, Ginter, Schmelzer (46. Durm) – Kehl – Kirch (84. Bender), Mkhitaryan – Hofmann – Aubameyang (63. Ramos), Immobile

FC Bayern München: Neuer – Boateng, Martinez (31. Dante), Alaba – Hojberg (59. Götze), Gaudino, Rode, Bernat – Müller (46. Lahm), Lewandowski, Shaqiri

Tore: 1:0 Mkhitaryan (23.), 2:0 Aubameyang (62., Piszczek)

Schiedsrichter: Gagelmann (Bremen)

Gelbe Karten: – Hojberg, Boateng, Lahm

Zuschauer: 80.667 (ausverkauft)

HIER SPRICHT KLOPPO

„Wir haben ein ganz, ganz tolles Spiel gemacht für die Phase, in der wir uns befinden. Wir sind ganz bestimmt nicht der unverdiente Gewinner und jetzt Rekordsupercupgewinner. Es ging für uns auch darum, auf das zu reagieren, was in Liverpool war. Das hat uns nicht gefallen. Denn es war das krasse Gegenteil von dem, wie wir Fußball spielen wollen. Heute konnte ich unseren Fußball wiedererkennen.

Wir haben Raute gespielt und Hoffi auf der Zehn. So wie Bayern spielt, bedeutet dies, dass die beiden Spitzen sehr breit verteidigen müssen. Und der Zehner muss rausrücken, um Druck ausüben zu können. Das haben die Jungs gut gemacht, sehr gut gemacht.

Wir waren gegen den Ball extrem griffig, haben hoch und mutig verteidigt. Wir sind konzentriert und konsequent geblieben, haben unsere Möglichkeiten gehabt nach tollen Balleroberungen. Das erste Tor haben wir erzwungen und das zweite toll herausgespielt und vollendet. Das größte Problem in Spielen gegen Bayern München ist, sie nicht zu Torchancen kommen zu lassen. Das ist uns über einen langen Zeitraum gelungen, weil wir das sehr, sehr kompakt verteidigt haben. Damit bin ich total zufrieden.

Oli Kirch hat einen Schlag auf den Spann abbekommen. Dort ist ein kleiner Riss. Marcel Schmelzer hat Adduktorenprobleme. Das kann eng werden für Stuttgart. Sokratis läuft auch nicht rund.“

MEINE BVB-NOTEN

Langerak (2), Piszczek (2,5), Sokratis (1), Ginter (3), Schmelzer (3), Kehl (3), Kirch (2,5), Mkhitaryan (2,5), Hofmann (3), Aubameyang (2), Immobile (3), Durm (3), Ramos (-), Bender (-).

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Alle Testspiele in der Statistik

Die heiße Phase der Vorbereitung ist beendet. Heute abend geht es für Borussia Dortmund um den ersten offiziellen Titel der neuen Saison. Gegen den Erzrivalen und Deutschen Meister Bayern München will der BVB den im Vorjahr errungenen Supercup im ausverkauften Westfalenstadion verteidigen. Als kleinen Service für alle schwattgelben Fans haben wir nachfolgend alle Vorbereitungsspiele der Borussia nochmal statistisch aufgearbeitet.


15.07.2014

Hessen Kassel – BVB 1:4

BVB: Alomerovic (46. Bonmann) – Piszczek (46. Bender), Hornschuh, Nyarko, Schmelzer (46. Dudziak) – Kehl (46. Kirch) – Jordanov, Jojic (46. Mkhitaryan), Gyau, Harder – Aubameyang (46. Hofmann)

Tore: 1:0 Lemke (38.), 1:1 Jordanov (63.), 1:2 Mkhitaryan (66.), 1:3 Harder (71.), 1:4 Kirch (77.)

Zuschauer: etwa 17.000

19.07.2014

FC Heidenheim – BVB 3:4

BVB: Alomerovic – Piszczek (46. Narey), Hornschuh, Nyarko (74. Subotic), Schmelzer (46. Bandowski) – Kirch (46. Bender), Kehl (46. Jojic) – Gyau, Harder, Jordanov (46. Mkhitaryan) – Aubameyang (46. Hofmann)

Tore: 0:1 Aubameyang (21.), 1:1 Niederlechner (24.), 2:1 Leipertz (38.), 2:2 Mkhitaryan (54.), 3:2 Mayer (66.), 3:3 Mkhitaryan (71.), 3:4 Gyau (86.)

Zuschauer: 9.000

22.07.2014

VfL Osnabrück – BVB 1:1

BVB 1. Halbzeit: Bonmann – Piszczek, Subotic, Stankovic, Schmelzer – Kirch, Bender – Hofmann, Ji, Gyau – Aubameyang

BVB 2. Halbzeit: Alomerovic – Narey, Hornschuh, Zimmermann, Bandowski – Kehl – Jordanov, Jojic, Mkhitaryan, Harder – Immobile

Tore: 1:0 Feldhahn (34., Foulelfmeter), 1:1 Mkhitaryan (65.)

Zuschauer: 13.000

27.07.2014

Rot-Weiß Essen – BVB 1:5

BVB: Bonmann (46. Langerak) – Piszczek (48. Knystock), Subotic (78. Maruoka), Zimmermann, Schmelzer (68. Güll) – Sahin (46. Kehl), Kirch (46. Bender) – Hofmann (73. Amini), Mkhitaryan (46. Jojic) Aubameyang (46. Ji), Immobile (46. Derstroff)

Tore: 0:1 Aubameyang (8.), 0:2 Aubameyang (10.), 0:3 Subotic (22.), 0:4 Mkhitaryan (25.), 0:5 Immobile (30.), 1:5 Soukou (40.)

Zuschauer: 17.000

01.08.2014

BVB – Chievo Verona 1:0 (in Altach, AUT)

BVB 1. Halbzeit: Langerak – Piszczek, Subotic, Zimmermann, Schmelzer – Maruoka, Kehl, Amini, Hofmann – Ramos, Immobile

BVB 2. Halbzeit: Bonmann – Knystock, Sokratis, Zimmermann, Güll – Bender – Jojic, Kirch – Maruoka, Ji, Aubameyang

Tor: 1:0 Aubameyang (73.)

Zuschauer: 7.156 in Altach (AUT)

03.08.2014

FC Rapperswil – BVB 0:10

BVB 1. Halbzeit: Langerak – Knystock, Subotic, Ginter, Schmelzer – Kirch – Jojic, Mkhitaryan – Ji – Aubameyang, Ramos

BVB 2. Halbzeit: Bonmann – Knystock, Sokratis, Sarr, Güll – Kehl, Bender – Maruoka, Amini, Hofmann – Immobile

Tore: 0:1 Aubameyang (2.), 0:2 Aubameyang (15.), 0:3 Ji (16.), 0:4 Mkhitaryan (26.), 0:5 Ji (37.), 0:6 Ramos (39.), 0:7 Maruoka (52.), 0:8 Immobile (56.), 0:9 Hofmann (75., Foulelfmeter), 0:10 Immobile (89.)

Zuschauer: 2.800 (ausverkauft)

06.08.2014

Slask Breslau – BVB 0:3

 BVB: Langerak – Piszczek (81. Knystock), Subotic (70. Sarr), Sokratis (46. Ginter), Schmelzer (77. Güll) – Mkhitaryan (60. Maruoka), Kehl (46. Jojic), Kirch (81. Amini), Hofmann (88. Blaszczykowski) – Aubameyang (46. Ramos), Immobile (46. Ji)

Tore: Mkhitaryan (10.), 0:2 Immobile (20.), 0:3 Ramos (82.)

Zuschauer: 34.000

10.08.2014

FC Liverpool – BVB 4:0

BVB: Langerak – Piszczek (58. Großkreutz), Sokratis (81. Sarr), Ginter, Schmelzer (81. Knystock) – Kehl (46. Bender) – Aubameyang (71. Bandowski), Jojic (76. Amini), Kirch (46. Hofmann), Mkhitaryan (63. Ji) – Ramos (46. Immobile)

Tore: 1:0 Sturridge (10.), 2:0 Lovren (14.), 3:0 Coutinho (48.), 4:0 Henderson (61.)

Zuschauer: 46.000 (ausverkauft)

Die Pressekonferenz zum Supercup-Spiel gegen Bayern München (präsentiert von SportLiveDortmund)

Soooo….nun lasst die Saison beginnen – her mit dem ersten Titel!!!

Nur der BVB!!

Mach´s gut, Lewy – Lewandowskis leiser Abschied

Es sollte sein letzter großer Auftritt im Trikot von Borussia Dortmund werden. Doch ausgerechnet das Finale des DFB-Pokals geriet für Robert Lewandowski zu einem traurigen Abend. Der polnische Weltklasse-Stürmer verlor nicht nur mit 0:2 n.V. gegen seinen neuen Arbeitgeber Bayern München. Vielmehr fand „Lewy“ – wie einige andere Borussen – im Berliner Olympiastadion nicht zu seiner Top-Form. Statt eines rauschenden Showdowns geriet die Abschiedsvorstellung des Polen somit zu einem eher leisen Schlußstrich unter seine vierjährige Zeit beim BVB.

Letztes BVB-Spiel für Lewy: Pokalfinale gegen Javi Martinez (Foto: kicker)

Zwei Jahre zuvor erlebte Lewandowski an gleicher Stelle eine Sternstunde. Bei Borussias 5:2-Finalsieg gegen die Bayern erzielte der Pole drei Treffer. Neben seiner Vier-Tore-Show im CL-Halbfinale 2013 gegen Real Madrid das wohl größte Spiel Lewandowskis im Trikot der Schwattgelben. Im Gedächtnis der Dortmunder Fans werden vor allem diese beiden Gala-Auftritte des Torjägers für immer haften  bleiben.

Lewandowskis Zeit beim BVB begann weniger berauschend. Als relativ unbeschriebenes Blatt wechselte „Lewy“ im Sommer 2010 nach intensivem Scouting und monatelangem Transferpoker von Lech Posen ins Ruhrgebiet. Beim BVB mußte sich der junge Stürmer zuächst mit der „Backup“-Rolle des seinerzeit etatmäßigen Mittelstürmers Lucas Barrios arrangieren. Lewandowskis erstes Jahr beim BVB verlief – trotz errungener Meisterschaft 2011 – eher durchwachsen. Die Öffentlichkeit verpaßte ihm schon den Spitznamen „Chancentod“ – doch Jürgen Klopp, sein Entdecker und Mentor, glaubte weiterhin an die außergewöhnlich großen Fähigkeiten des Polen und an dessen Durchbruch.

BL-Spiel gegen Hoffenheim: Bewegender Abschied von den Fans

Als sich Lucas Barrios in der Saison 2011/2012 eine langwierige Verletzung zuzog, schlug schließlich Lewandowskis große Stunde. Der Pole nutzte die Gunst des Augenblicks und avancierte zum Shootingstar des BVB. Mit spielstarken Auftritten und 22 Saisonstreffern verdrängte er seinen Konkurrenten aus Paraguay ins zweite Glied und holte mit Dortmund das erste „Double“ der Vereinsgeschichte. Mit dem oben bereits erwähnten Dreier-Pack beim 5:2 gegen Bayern München im Pokalfinale 2012 gelang Lewandowski der endgültige Durchbruch. Barrios brach danach seine Zelte im Ruhrgebiet ab.

In seinem dritten Jahr machte Lewandowski dann auch international auf sich aufmerksam. Neben überragenden Auftritten in Bundesliga und DFB-Pokal ballerte der Pole seine Borussia in der Champions-Leaguer mit zehn Treffern ins legendäre „deutsche Finale“ von Wembley gegen Bayern München. In der Bundesliga schraubte Lewandowski sein Saisonkonto auf 24 Treffer. Rekordmeister Bayern München wollte den noch bis 2014 an Borussia gebundenen Mittelstürmer daraufhin schon im Sommer 2013 an die Isar holen – scheiterte allerdings am strikten Veto des BVB, der auf Vertragserfüllung bestand und somit bewußt auf die Generierung einer hohen Ablösesumme verzichtete.

Klopp (hier nach dem Pokalfinale) formte Lewy zum Weltklasse-Stürmer.

Die konsequente Transfer-Verweigerung der Dortmunder Verantwortungsträger entpuppte sich als goldrichtig. Lewandowski spielte eine bärenstarke letzte Saison für den BVB und strafte alle Skeptiker Lügen, die dem Polen unterstellten, er werde aus Frust über den vorläufig geplatzten Transfer nicht mehr alles für den Erfolg der Schwattgelben in die Waagschale werfen. Lewy traf in der Champions League sechsmal und scheiterte mit Borussia erst im Viertelfinale denkbar knapp an Real Madrid. Außerdem sicherte sich Lewandowski mit 20 Treffern den Titel des Bundesliga-Torschützenkönigs und zog mit den Schwattgelben erneut ins Pokalfinale ein. Beim letzten Heimspiel gegen Hoffenheim würdigten die Fans die Verdienste des scheidenden Torjägers und bereiteten „Lewy“ einen emotionalen und gebührenden Abschied.

Moment für die Ewigkeit: Lewy´s Viererpack gegen Real Madrid

In 131 Bundesligaspielen schlug Lewandowski 74mal zu – eine überragende Quote. Und auch wenn sein letzter Auftritt im Berliner Pokalfinale nicht von Erfolg gekrönt war und sich Lewys Wunsch nach einem letzten Titel mit Borussia nicht erfüllte – der Pole geht als einer der ganz großen Stürmer in die Historie des BVB ein. Wenn demnächst die Frage nach einem der besten Dortmunder Angreifer aller Zeiten gestellt wird, dürfte Lewandowski in einem Atemzug mit schwattgelben Legenden wie Lothar Emmerich, Manfred Burgsmüller und Stephane Chapuisat genannt werden.

In diesem Sinne von dieser Stelle ein aufrichtiger Dank an Robert Lewandowski für vier tolle Jahre beim BVB und für die persönliche Zukunft alles Gute. Mach´s gut, Lewy!

BVB ist heiß auf den „Pott“

Der Zeitpunkt des Showdowns ist gekommen. Am Samstag abend treffen im Berliner Olympiastadion mit Borussia Dortmund und Bayern München die beiden nationalen Top-Teams im Finale um den DFB-Pokal aufeinander. 13 Spieler aus Jogi Löws vorläufigem WM-Kader tummeln sich auf dem Rasen, 76.000 Zuschauer bilden einen gebührenden Rahmen, 189 Länder sind live zugeschaltet, 802 Medienvertreter  akkreditiert. Für die zahlreichen öffentlichen und privaten Public Viewings zeigt sich – so die Prognosen –  der Wettergott von seiner besten Seite. Es ist also alles angerichtet für ein echtes Fußball-Fest.


Ein letztes Mal für Schwattgelb: Robert Lewandowski

Aufgrund der typisch hohen eigenen Erwartungshaltung stehen die Bayern unter großem Druck. Eine Saison „nur“ mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft zu beenden, entspricht nicht dem Anspruchsdenken des Rekordmeisters und -pokalsiegers. Das „Double“ sollte es da schon sein. Auch wenn sich beide Teams sportlich momentan auf Augenhöhe begegnen, liegt der psychologische Vorteil somit auf Seiten des im diesjährigen Wettbewerb noch gegentorlosen BVB. Und auch die Formkurve der vergangenen Wochen spricht klar für die Westfalen. So sehen es scheinbar auch die Leser des „kicker“, die Borussia Dortmund in einer Umfrage mit 75 % aller Stimmen für das Finale favorisieren.

Der Umfrage entsprechend – und somit ungewohnt kleinlaut – äußerten sich die Bayern im Vorfeld zum bevorstehenden prestigeträchtigen Duell mit ihrem Erzrivalen, der sich anders als andere Teams in der Vergangenheit, partout nicht abschütteln lassen will. Die sonst so stark dosierten Giftpfeile blieben diesmal (allerdings beiderseits) fast vollständig aus. Thomas Müller sieht im neuen Pokalsieger, auch wenn er BVB heißen sollte, gar die momentan beste deutsche Vereinsmannschaft. Sein Teamkollege Franck Ribery mag nur bei einem Triumph seiner Farben von einer sehr guten Saison sprechen – andernfalls von einer „eher nicht guten“.

Kein Wiedersehen in Berlin: Mandzukic, Sokratis

Die Borussen jedenfalls sind heiß auf die Bayern und mehr als gewillt, den Triumph aus 2012 zu wiederholen. Damals gelang den Dortmundern ein beeindruckender 5:2-Erfolg, bei dem Robert Lewandowski einen Dreier-Pack schnürte. Und „Lewy“ dürfte diesmal besonders motiviert sein, denn der Pole will sich in seinem letzten Spiel im schwattgelben Trikot mit dem Gewinn des DFB-Pokals von den BVB-Fans verabschieden. Gegen seinen neuen Arbeitgeber. Wäre es nicht ohnehin ums Prinzip gegangen, so könnte sich die klare Verweigerung des BVB, mit Lewandowski ihren Weltklassestürmer schon vergangenen Sommer zum FC Bayern wechseln zu lassen, besonders im morgigen DFB-Pokalfinale nochmals richtig auszahlen.

Da Fußballer zu Aberglauben neigen, übernimmt Borussia die Abläufe zur Vorbereitung aufs Finale quasi eins zu eins aus dem Jahr 2012. „Wir machen alles so wie damals“, bestätigte Sportdirektor Michael Zorc. Das gilt auch für die Unterkunft. Wie 2012 residiert der BVB im noblen Schloßhotel Grunewald, dem Quartier der deutschen Nationalmannschaft aus Tagen der WM 2006.

Die Startformation, mit der Jürgen Klopp das Finale angehen wird, ergibt sich quasi von allein. Zwar ist der BVB-Coach immer für eine Überraschung gut. Doch ist das Finale zu bedeutend, als daß Kloppo einen möglichen Triumph durch personelle Vabanque-Spiele gefährden würde. Somit scheint lediglich die Besetzung der Sechser-Position(en) völlig offen. Vertraut Klopp eher der jugendlichen Unbekümmertheit eines Milos Jojic oder der großen Erfahrung und Routine seines Kapitäns Sebastian Kehl? Vertraut er eher dem zuletzt überspielt wirkenden Nuri Sahin oder dem in der Rückrunde sehr präsenten Oliver Kirch?

Fest steht leider, daß Borussia auf seinen etatmäßigen Reservekeeper verzichten muß. Für Mitch Langerak, der sich eine Kreuzband-Dehnung zuzog, sitzt mit Zlatan Alomerovic der Stammkeeper der U23 als Weidenfeller-Ersatz auf der BVB-Bank. Außerdem fehlen der Borussia weiterhin die Langzeitverletzten Subotic, Gündogan, Blaszczykowski und Bender.

Klopps Kollege Guardiola verzichtet dagegen freiwillig und völlig überraschend auf seinen Top-Torjäger Mario Mandzukic. Der Kroate flog nicht mit nach Berlin. Die Gründe für diese Maßnahme wollte Guardiola nicht weiter erörtern. Allerdings sorgt der Coach mit dieser Personalie für neue Unruhe im Bayern-Umfeld und öffnet wild wuchernden Spekulationen Tür und Tor. Neben dem Kroaten fehlen dem Rekordmeister der langzeitverletzte Holger Badstuber sowie Bastian Schweinsteiger und Thiago Alcantara.

Spannend – und für den Spielausgang entscheidend – wird zu beobachten sein, welche der beiden aufeinanderprallenden Spielphilosophien sich durchsetzt. Klopps aggressives Pressing mit extrem schnellem Umschaltspiel oder Guardiolas bis zum Exzess praktizierter und auf eigenen Ballbesitz ausgerichteter Matchplan.

Über mangelnde Unterstützung kann sich Borussia wie gewohnt nicht beklagen. 50.000 BVB-Fans in Berlin sowie zig Tausende in der heimischen Westfalenhalle und der Dortmunder City bilden ein einzigartiges schwattgelbes Band der Sympathie und Begeisterung. Auf der Welle dieses unbezahlbar wichtigen Faustpfands sollen die Borussen zum vierten Gewinn des DFB-Pokals getragen werden. Als gutes Omen könnte man deuten, daß es nun schon jubiläumsverdächtige 25 Jahre her ist, daß der BVB mit einem 4:1-Finalsieg in Berlin gegen Werder Bremen eine bis heute anhaltende Phase der Begeisterung und Euphorie rund um Borussia Dortmund begründete.

Mein Tipp:

Borussia gewinnt mit 3:1. Robert Lewandowski verabschiedet sich mit zwei Toren und dem Gewinn des DFB-Pokals vom BVB.

Die möglichen Aufstellungen:

BVB: Weidenfeller – Piszczek, Sokratis, Hummels, Schmelzer – Sahin (Kirch), Jojic (Kehl) – Mkhitaryan, Reus, Großkreutz – Lewandowski.

BAYERN: Neuer – Rafinha, Boateng, Dante, Alaba – Javi Martinez, Lahm – Robben, Kroos, Ribery (Götze) – Müller.

SCHIEDSRICHTER: Florian Meyer (Burgdorf)

Kommentar: „Echte Liebe“ schlägt „Mia san mia“

Die nationale Saison steuert ihrem Höhepunkt entgegen. DFB-Pokalfinale Borussia Dortmund gegen Bayern München. Das Duell der beiden besten deutschen Fußball-Teams zieht Millionen Fans in seinen Bann. „Echte Liebe“ und „Wir sind Fußball“ gegen „Mia san mia“. Fußball mit Herz gegen nüchternen Rasen-Schach. Tik-Tak-Tor gegen Tiki-Taka. Ein echter Favorit ist nicht wirklich auszumachen – aber der Trend spricht eindeutig für Schwattgelb. Und nicht nur der.


Noch vor einigen Wochen wäre Bayern als klarer Favorit in dieses „Finale Grande“ gegangen. Doch seit Pep Guardiola den entscheidenden Fehler beging und die Bundesliga nach dem Titelgewinn für beendet erklärte, schaltete der Rekordmeister in den „Sparmodus“. Konzentration und Spannung gingen verloren, die Mannschaft geriet aus dem Rhythmus und taumelte auf der Suche nach dem „Reset-Knopf“ von einer peinlichen Vorstellung in die nächste (0:1 Augsburg, 0:3 Dortmund, 0:1 und 0:4 Madrid).

Konträr dazu stieg beim BVB die Formkurve an. Als Schlüsselerlebnis auf dem Weg zu alter Stärke entpuppte sich Dortmunds 2:0-Gala-Auftritt gegen Real Madrid. Trotz des Ausscheidens fand Borussia gegen die „Königlichen“ zu alter Aggressivität und Spielfreude zurück. Die Schwattgelben siegten danach u.a. noch 3:0 in München und verloren kein Spiel mehr. Der Trend ist also klar Dortmunds „friend“.

Auch der psychologische Vorteil spricht für den BVB. Im Falle einer Niederlage könnte man Borussias Saison aufgrund zahlreicher Nackenschläge und personeller Probleme immer noch als durchaus gut bezeichnen. Die Bayern dagegen müssten sich unbequeme Fragen gefallen lassen. Im bajuwarischen Vereinsmotto „Mia san mia“ spiegelt sich nun mal das eigene selbstherrliche Anspruchsdenken wieder, welches sich bei Niederlagen als echter Boomerang (oder Eigentor?) entpuppt.

Neben Trend und Psychologie werden Tagesform und Spielglück das Pokalfinale entscheiden. Die Stimmung in beiden Lagern erinnert jedenfalls ein wenig an das Endspiel 2012. Auch damals traf eine Borussia mit breiter Brust auf einen verunsicherten FC Bayern. Das Ende ist bekannt. Lewandowski schnürte einen Dreier-Pack. Dortmund demütigte die Bayern mit 5:2. Diesmal wird es zwar etwas knapper. Aber „EchteLiebe“ ist einfach stärker als „Mia san mia“. Darum wird der neue DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund heißen.

Vorbericht und letzte Infos zum Finale ab Freitag abend in diesem Blog

Herr Hoeneß, hätten Sie nur geschwiegen…

Dies ist zwar ein BVB-Blog, was aber nicht ausschließt, daß sich der Blogger ausschließlich mit schwattgelben Themen beschäftigt. Die nachfolgenden Zeilen sind nämlich (zum Glück) kein „BVB-Thema“. Aber nachdem es mir innerhalb von zwei Tagen nicht wirklich gelungen ist, meine Empörung zu verdrängen, mußte ich einfach einen Kommentar (den ersten und vorläufig letzten) zum Thema „Uli Hoeneß“ verfassen.

Der wegen Steuerhinterziehung verurteilte ehemalige Nationalspieler und Fußball-Funktionär Uli Hoeneß konnte einfach nicht anders und zeigte auf der Mitgliederversammlung des FC Bayern München in einer als „Verabschiedung von den Bayern-Mitgliedern“ angekündigten und an Peinlichkeit nicht zu überbietenden Brandrede einmal mehr sein wahres Gesicht.


Es dürfte der vorläufig letzte große unter tosendem Applaus und mit viel Augenflüssigkeit absolvierte Auftritt des Uli Hoeneß gewesen sein, bevor sich hinter ihm für einige Zeit die Tore der JVA Landsberg schließen. In einer für ihn typischen, auf die Tränendrüse drückenden und an das Mitgefühl seiner Mitmenschen appellierenden Art und Weise holte Hoeneß zu einem Rundumschlag gegen Kritiker und Medien aus. Von „Hass“ war die Rede, der sich in ihm breitgemacht habe und den es in den nächsten Wochen und Monaten zu bekämpfen gelte.

Hoeneß in typischer Prediger-Pose (Foto: bild.de)

Peinlich, peinlich. Den Medien warf Hoeneß vor, nicht berichten, sondern ausschließlich „Kohle“ machen zu wollen. Aus dem Munde eines Mannes, der sich seiner sozialen Verantwortung entzog und Millionen von Euro am Fiskus vorbeischleuste, klingt ein solcher Vorwurf wie Hohn und Spott.

Sein in die Rede eingestreutes und recht kurz gehaltenes Reuebekenntnis führte er somit selbst ad absurdum und läßt es (jedenfalls für alle Menschen OHNE Bayern-Brille) noch unglaubwürdiger erscheinen als zuvor. Die Ankündigung, sich nach seiner Haftstrafe keineswegs zurückzuziehen („Das wars noch nicht!“), bezog Herr Hoeneß hoffentlich ausschießlich auf eine mögliche Rückkehr in eine Funktionärsrolle beim FC Bayern.

Denn außerhalb der Fan-Gemeinde seines bajuwarischen Sportvereins dürfte sich der Applaus für Hoeneß in engen Grenzen halten. Zu „großen“ sozialen Themen sollte er sich zukünftig ohnehin lieber nicht mehr äußern, denn außerhalb seiner Bayern-Familie hat Hoeneß jede Glaubwürdigkeit restlos verspielt.

Für Uli Hoeneß gilt in diesen Tagen mehr als für jeden anderen der Ratschlag, den Frankfurts Heribert Bruchhagen erst kürzlich in Richtung Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer sendete. „Hätten Sie einfach nur geschwiegen….“

Bajuwarisch „verseuchte“ Medienlandschaft

Es ist schon paradox. Ewig lange warten alle, die sich für Fußball und die Bundesliga interessieren, auf eine Niederlage des bajuwarischen Euro-Imperiums und Kriminalisten-Stadls.

Dann verlieren die selbstherrlichen und von den Medien fast schon „heilig“ gesprochenen Bayern mit 0:1 beim FC Augsburg. Okay – zugegebenermaßen mit einer besseren C-Elf. Aber auch Augsburg fehlten einige wichtige Spieler. Hebt sich also gegenseitig auf – oder?

Bayern deklassiert! Starker BVB!!!

Nicht für die Medien. Die geilen sich eher an der Frage auf, ob es sich bei der Niederlage aufgrund der Pep´schen Pesonalauswahl nicht um Wettbewerbsverzerrung handeln könnte. Die Leistung des „kleinen“ FC Augsburg wird dabei respektlos übergangen und in keiner Weise gewürdigt.

Eine Woche später verlieren die Bayern erneut. Diesmal zuhause. Mit 0:3 gegen Borussia Dortmund. Diesmal aber mit einer absoluten A-Elf gegen einen BVB, dem sechs Stammspieler fehlten.

Wieder werden die Gründe für die Niederlage ausschließlich bei den Bayern gesucht, statt die großartige Leistung des Gegners hervorzuheben. Wollen die Bayern Real Madrid einlullen? War es ein Fehler von Fußball-Papst Guardiola, seinen Schäfchen und der stets vor Ehrfurcht nickenden medialen Öffentlichkeit zu predigen, die Bundesliga sei für ihn bereits beendet?

Wieder keine echte Anerkennung für den Gegner. In diesem Fall für Borussia Dortmund. Eine Mannschaft, die vier Tage zuvor bereits das Weltklasse-Team von Real Madrid in seine Einzelteile zerlegte.

Trainer-Giganten: Guardiola und Klopp

Auch beim 0:3 gegen eben diese Borussia wird die „Klatsche“ der Bayern erneut lediglich an deren scheinbar mangelhafter Berufsauffassung festgemacht – im Falle von „Sky“ wird das 0:3 gar als taktische Meisterleistung Pep Guardiolas vermutet, der die „Königlichen“ mit solch katastrophalen Leistungen einfach nur „einlullen“ und in Sicherheit wiegen will. LÄCHERLICH!

Bitte, liebe Medien. Nehmt doch einfach mal zur Kenntnis, daß es vielleicht tatsächlich auch andere Mannschaften außer den Bayern gibt, die guten Fußball spielen –  und mit Mut, Leidenschaft, fußballerischer Klasse und taktischer Raffinesse eben diese „unschlagbaren“ Bayern auch mit eben diesen Eigenschaften schlagen können.

Vielleicht kommt aber jetzt bei den Bayern auch einfach nur ein altes Sprichwort zum Tragen: „Hochmut kommt vor dem Fall!“

Wie auch immer – liebe Medien, bitte mehr Respekt vor den Leistungen anderer Klubs! Danke!